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Andacht

Liebe Gemeinde,

"Du, glaubst du an den Weihnachtsmann?" fragt mich ab und an ein Kind.

Zu dessen Enttäuschung muss ich mit "Nein" antworten. Das ist natürlich bitter. Und doch wirft es gleich danach die Frage auf: "Warum nicht? Woran glaubst du dann?"

Ja, woran glaube ich? Worauf setze ich mein Vertrauen? Woran halte ich fest und was hält mich?

Umgeben von Weihnachtsmännern und Engelsfiguren in dieser schönen Adventszeit, muss ich mir wieder einmal ehrlich diese Fragen stellen.

Schnell will ich darauf antworten:
Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Universums und dieser Welt. Ich glaube an Jesus Christus, Mensch, wie du und ich, und doch Gott mitten unter uns. Ich glaube daran, dass Gott mir und meinem Leben mit seinem Heiligen Geist Kraft, Rückenwind und Richtung geben will.

Doch schon wie ich den letzten Punkt dahinter setze, schleichen sich leise kleine Fragen und Zweifel ein. Ist das wirklich so? Kann ich darauf vertrauen? Manchmal ist es schwer zu glauben, gerade bei all dem Leid. Was ist, wenn ...
Genau dahinein spricht der Vers aus Markus 9,24, der uns als neue Jahreslosung durch das Jahr 2020 begleiten soll:

"Ich glaube, hilf meinem Unglauben!"

Ja, Zweifel und Ängste werden wohl immer zu meinem Leben dazugehören. Und doch weiß ich: ich glaube! Ich setze mein Vertrauen und meine Hoffnungen in Gott und bitte ihn, mich an die Hand zu nehmen durch alle Wirrungen und Herausforderungen meines Lebens und durch alles Fragen und Sorgen. Es ist dieses Vertrauen und an die Hand nehmen lassen, das mich fröhlich und zuversichtlich leben lässt.

Es ist mein Glaube in Jesus Christus, der mein Herz gerade in dieser hektischen, gedrängten und terminüberfrachteten Zeit zur Ruhe kommen lässt, denn er lehrt mich:
Ich brauche ihm nichts beweisen, ich muss nichts vorführen und nichts leisten. Ich darf sein. Und ich werde geliebt - mit meinen Zweifeln und meinem Versagen genauso wie mit meinem kindlichen Vertrauen.
Und du?
Woran glaubst du? Worauf setzt du dein Vertrauen? Was gibt dir Halt?

Nimm diese Adventszeit als Anlass, neu darüber nachzudenken und Herz und Sinne zu öffnen für Gott. Er will dir begegnen!
 

Ihre Diakonin Stephanie Hagedorn

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