Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden

Andacht

Liebe Gemeinde,

die Advents- und Weihnachtszeit ist die Zeit des Lichtes … und der Geschichten.
Hier ist eine, eine Geschichte
vom Licht:
In einem Winkel der Welt kauerte verbissen, trotzig und freudlos eine dicke, schauerliche Finsternis. Plötzlich erschien in dieser Not ein kleines Licht, klein, aber ein Licht. Jemand hatte es hingestellt. Es war ganz einfach da und leuchtete. Einer, der vorüberging, meinte: "Du ständest besser woanders als in diesem abgelegenen Winkel." "Warum?" fragte das Licht. "Ich leuchte, weil ich Licht bin, und weil ich leuchte, bin ich Licht. Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden, nein, ich leuchte, weil es mir Freude macht, Licht zu sein." Aber die düstere Finsternis ging zähneknirschend und wütend gegen das Licht an. Und doch war die ganze große Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.

Am Anfang des Johannes-Evangeliums heißt es:
„In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Joh. 1,4).

Gemeint ist Jesus. Jesus war mit von der Partie, als Gott in die Dunkelheit des Kosmos hineinsprach „Es werde Licht!“. Und Jesus war es auch, der mit seiner ganz anderen Art zu leben, ein ganz neues Licht in unsere Welt gebracht hat. Auch als Jesus auf Erden lebte, gab es viele dunkle Nöte. Er hat sie nicht alle beseitigt. Und auch nach ihm kamen viele finstere Zeiten. Und auch unsere Tage sind nicht nur hell und strahlen schön. Aber das Licht der Liebe von Jesus scheint immer noch unverdrossen fröhlich und hell – nämlich dort, wo wir uns anstecken lassen von der Liebe Gott es. Dort, wo wir bewusst als Jüngerinnen und Jünger von Jesus leben. Denn das ist unsere Berufung: Unser Leben so zu leben, wie Jesus heute leben würde, wenn er an unserer Stelle wäre. Wo uns das gelingt, wird das Leben heller und wärmer.
Zugegeben: Oft sieht dieses Licht sehr klein und unscheinbar aus neben den Nöten unseres Lebens und unserer Welt. Aber die gute Nachricht heißt: Die Finsternis ist entmachtet. Das Licht leuchtet. Es strahlt Leben aus – gesegnetes, bewahrtes und schließlich ewiges Leben. Lassen wir es nur ja ti ef in unsere Herzen strahlen! Dazu segne uns Gott diese Advents- und Weihnachtszeit!

Es grüßt Sie in herzlicher Verbundenheit
Ihr Pfarrer Stephan Siegmund

Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden. OK Infos