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Andacht

Liebe Gemeinde,

Sie werden sich vielleicht gleich denken: „Der Kantor schreibt mal wieder über's Singen – war ja klar.“ Natürlich ist das etwas klischeehaft, aber ich möchte ein paar Erlebnisse mit Ihnen teilen.

Den Anfang bildete eine junge Frau, die beim freitäglichen Turmblasen mit auf den Kirchturm gekommen war. Was wir Bläser spielten, fand sie schön - allerdings kannte bzw. erkannte sie nicht einmal die bekanntesten Volkslieder. Das beschäftigte mich im Unterbewusstsein länger, als ich dachte, denn über den Sommer begegneten mir Situationen, in denen es Lieder brauchte und in denen mir sofort Melodien oder Texte in den Sinn kamen. In Situationen voller Freude, aber auch dann, wenn man Trost sucht.

Dieser Schatz an Melodien und Texten ist natürlich Teil meiner Arbeit - schließlich müssen die Lieder für die Chöre und den Gottesdienst vorher herausgesucht werden.
In dem Moment, wenn wir gemeinsam singen, wie beispielsweise im Gottesdienst, werden die Lieder auch zu Ihrem Schatz. Sicher, nicht jedes Lied - die Geschmäcker sind ja zum Glück vielseitig - aber doch sicher das eine oder andere. In erster Linie sind die Lieder natürlich ein Lob Gott es und auch ein Teil der Liturgie im Gottesdienst. Wir loben, preisen und danken Gott , klagen aber auch an und suchen Trost. Wir singen biblische Geschichten, Psalmen und letztlich ist jede Strophe ein Gebet.
Und im Alltag? Spüren Sie doch mal nach, welche Lieder Ihnen so in den Sinn kommen. Welches Lied oder welche Melodie kommt Ihnen in den Sinn, wenn sie fröhlich sind? Oder wenn Sie Trost suchen? Oder wenn Sie Ihr Kind oder Enkelkind ins Bett bringen? Es gibt unsagbar viele und sicher gehen Ihnen jetzt schon Melodien durch den Kopf.

Deswegen kann ich Sie nur ermutigen – singen Sie kräftig mit, egal ob Sie singen können oder denken, es nicht zu können. Sie sammeln damit Schätze, mit denen Sie singend oder summend beten und sich stärken können.

Ihr Kantor Markus Häntzschel

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