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Andacht und Hörprogramm

Das Online-Hörprogramm wird in kleinem Umfang wieder aufgenommen. Auf Grund der aktuellen hygienischen Auflagen werden im November keine Christenlehre-Gruppen stattfinden.

(Online-) Hörpogramm:

  • Mittwoch bis Samstag: Hörchristenlehre für Schulkinder, 9 Uhr bis 19 Uhr

 

Viel Freude beim Zuhören.

 

Die Andacht bleibt natürlich wie gewohnt ebenfalls hier zum Lesen:

 

Liebe Gemeinde,

als biblisches Wort für den Monat Dezember steht im Propheten Jesaja:
„Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!“

Wir sind aufgerufen zur Nächstenliebe. Das ist schon ein Auftrag, den Gott den Menschen im Alten Testament nahegelegt hat, wenn ein Volk, ein Land gedeihen will. Diesen Gedanken hat Jesus wieder aufgegriffen und an vielen Stellen mit unterschiedlichsten Aussagen seinen Nachfolgern mit auf den Weg gegeben. Ja, es ist ein Teil seiner Regierungserklärung.

Dieses Wort nun ist nicht herausgesucht worden, weil es Advent und Weihnachten wird und wir unser Herz öffnen und hilfsbereite Dinge tun sollen, ob mit den Händen oder mit unserer Geldbörse. In der Apostelgeschichte schon können wir nachlesen, dass es eine Grundhaltung christlicher Gemeinde war, den Bedürftigen zu helfen. Und ich behaupte, der Reichtum und die Kraft einer Gemeinde hängen zum großen Teil auch davon ab, wie wir uns gegenüber den Menschen unserer Umgebung und in dieser Welt begegnen.

Das ist aber nicht nur eine Aufgabe für einen Monat, für die Zeit, wo wir sensibilisiert sind für Familie, für Frieden, für Glücklich Sein. Deshalb heißt auch die Jahreslosung für 2021:

Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

„Barmherzig“ ist eine Wortschöpfung des Mittelalters. Als unsere Vorfahren Christen geworden waren und die Bibel ins Deutsche übersetzt wurde, gab es ein Wort im Urtext, wofür es im Deutschen keine Entsprechung gab. Diese Handlung war etwas völlig Neues. Bis dahin war sich jeder selbst der Nächste. In „barmherzig“ stecken die Worte arm und Herz – ein Herz haben für die Unglücklichen, die Geplagten, die Benachteiligten, die Kranken, die Geschundenen.

Jesus zeigt uns: Wir Menschen sind in dieser einen Welt füreinander verantwortlich. Ob beim Umgang mit unserer Erde oder mit gefährlichen Krankheiten. Was muss ich tun, damit die Menschen um mich herum nicht krank werden? Was muss ich tun, damit unsere Kinder, Enkel, nachfolgende Generationen auch noch die Schönheit dieser Erde genießen können?

Die Erfahrungen der letzten Monate haben mir gezeigt, wir müssen neu lernen, respektvoll mit dem anderen und unserer Welt umzugehen. Und nur wenn wir das tun, und auch bereit sind, andere und anderes zu akzeptieren, haben wir noch eine Zukunft. Lasst uns einander mit liebevollem Respekt begegnen und tun, was nicht nur uns, sondern auch meinem Gegenüber gut tut.

Ihr Pfarrer, Lutz Behrisch

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