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Andacht

Liebe Gemeinde,

ich grüße Sie mit einem Spruch aus Esra 2, 68f.

„ ... gaben sie freiwillig für das Haus Gottes, damit man ́s an seiner früheren Stätte erbaue, und gaben nach ihrem Vermögen zum Schatz für das Werk ...“.

Der König Cyrus von Persien sendet das Volk Gott es nach der Gefangenschaft in Babel (ca. 530 v. Chr.) wieder zurück nach Jerusalem und sie bauen dort das Haus Gott es wieder auf.

Unsere Kirche „St. Nicolai“ steht nachweislich mindestens 700 Jahre an der jetzigen Stelle und dieser Spruch wird sicherlich über die ganze Zeit, nach Stadtbränden oder Zerstörungen bei Kriegen, für die Döbelner, für ihre Kirche als Haus Gott es, von Bedeutung gewesen sein und hat ihr Handeln bestimmt.

Am 6. Dezember 1293 - zum Nicolaus-Tag - wird die Weihe der Kirche „St. Nicolai“ in Döbeln erwähnt. Die Kirche ist dem Heiligen Nicolaus gewidmet, der im Mittelalter (Frühen Mittelalter) als Schutzpatron der Händler aber auch der befestigten Städte, wie Döbeln mit der Stadtmauer eine war, galt.

An der Größe unserer Kirche von Anfang an wird deutlich, welche Rolle sie als Haus Gott es gespielt hat, da die Häuser der Bewohner eingeschossig aus Holz und Lehm bestanden und mit Stroh gedeckt waren. Die Kirche im heu-ti gen Umfang, aber noch ohne hohen Turm, besteht seit 1485.

Mit den verschiedenen Beiträgen in diesem und in weiteren Gemeindebriefen möchte ich die bauliche Entwicklung des Hauses Gott es in den einzelnen Epochen wie Mitte des 14., am Ende des 15., am Ende des 19. und am An-fang des 20. Jahrhunderts betrachten. Weiterhin will ich das geistliche und kirchliche Leben wie zur Reformation, bei der Industriealisierung und im 20. Jahrhundert darstellen.

Den Döbelnern war ihre Kirche immer wichtig und sie handelten im Sinne des obigen Bibelwortes bis heute für Ihr Haus des Herrn.

Ihr Helmut Bunde, Diakon i.R.

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