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Das Logo der vier Schwesterkirchgemeinden fasst zusammen, was wir als Region wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinden versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die fünf Figuren stehen in ihren verschiedenen Farben für die Vielfalt der Menschen in unseren Gemeinden.

Andacht und Hörprogramm

Unser Online-Hörprogramm ist im Moment eingestellt.

 

Andacht:

„Verleih uns frieden gnädiglich, Herr Gott , zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du unser Gott alleine.“
(Text und Melodie: Marti n Luther 1529, nach „Da pacem, Domine“ 9.Jh.)

Liebe Leser*innen,

als ich diese Zeilen schreibe, ist Anfang März und das Thema Krieg in der Ukraine ist allgegenwärtig. Die Menschen im Kriegsgebiet haben Angst, erleben Zerstörung und Tod unmittelbar. Die Menschen auf der Flucht treibt ihr Überlebensdrang an und gleichzeitig müssen sie den Verlust geliebter Menschen und der Heimat verkraften. Situationen, die es schon seit Jahren in unserer Welt gibt und nun auch in Europa und damit für uns in Deutschland näher als bei anderen Kriegsgebieten.

An vielen Orten in unserem Land wurde sich aus diesem Anlass zu Friedensgebeten getroffen. Häufig enden diese mit dem Liedvers von Martin Luther, der damals eine Tradition schuf. Seit der Reformation wird das Lied in Zeiten besonderer Bedrohung gesungen.

Das Besondere in diesen wenigen Worten sind meiner Meinung nach die verschiedenen Dimensionen von Frieden: Zum einen geht es um den Frieden mit Gott und auch um den ewigen Frieden, wenn das eigene Leben endet. Zum anderen geht es um den konkreten, irdischen Frieden, der nicht nur zu Luthers Zeiten, sondern auch heute bedroht ist. Dieser Frieden ist allein Gott möglich. Er allein kann Frieden verleihen.

Für den einen ist das vielleicht eine Enttäuschung und kann auch zu Resignation führen. „Warum sich überhaupt noch für Frieden einsetzen?“, könnte man einwenden. Für mich ist es eine Entlastung: Nicht alles liegt in Menschen Hand und trotzdem ist nicht alles verloren.

Es gibt zudem meiner Meinung nach einen Unterschied zwischen „die Hände resigniert in den Schoß legen“ und „die Hände zum Gebet falten.“

Ich lade Sie daher ein – auch wenn es vielleicht für manche schwer ist beim Anblick der Nachrichtenbilder oder wenn der eigene Hausfrieden schief hängt – Ihre Hände zum Gebet zu falten und sich mit Ihren Ängsten sowie Hoffnungen an Gott zu wenden. Dazu können Sie sich auch bei Luther bedienen und „Verleih uns Frieden gnädiglich“ beten.

Amen.

Ihre Pfarrerin Anne-Marie Beuchel

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