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Das Logo der vier Schwesterkirchgemeinden fasst zusammen, was wir als Region wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinden versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die fünf Figuren stehen in ihren verschiedenen Farben für die Vielfalt der Menschen in unseren Gemeinden.

Andacht und Hörprogramm

Das Hörprogramm ist eingestellt, gern können Sie die Andacht lesen:

Liebe Gemeinden,

der Herbst steht vor der Tür und damit die Zeit der Ernte und des Erntedankes.

Matthias Claudius schrieb 1783 das schöne Erntedanklied "Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand."

Ja, ohne den Segen Gott es, ohne ausreichend Regen, gutes Wett er und fruchtbares Land ist eine gute Ernte schwer zu erreichen. Wir hatten in diesem Jahr ausreichend Regen und die Natur konnte nach den vergangenen trockenen Jahren aufatmen. Und die Bodenqualität ist in unserer Gegend sehr gut. Besonders in den Gebieten der neuen Schwesternkirchgemeinden als Teil der fruchtbaren Lommatzscher Pflege gibt es sehr gute Bodenwerte. Dafür dürfen wir dankbar sein.

Auch Jesus spricht im Lukasevangelium (Lk 8,4-8) vom Säen und Ernten. In dem Gleichnis erzählt er, wie Samen (das Wort Gott es) auf ganz unterschiedlichen Grund fallen: Auf den Weg, auf Fels, unter Dornen und auf guten Boden. Jesus benutzt Beispiele, die den Leuten vertraut waren. Samenkörner gehen nicht überall auf. Immer fällt einiges auf den Weg, auf steinigen Boden oder wird von den Vögeln weggepickt. Auch im Gestrüpp der Dornen kann nichts wachsen. Nur auf guter Erde bringt die Saat auch gute Frucht.

Die Menschen, die Jesus zuhörten, dachten: Eigentlich ist das auch bei uns so! Manche gingen regelmäßig zur Synagoge. Manche hatten von Religion die Nase voll. Andere erstickten fast an ihren Sorgen. Und bei manchen löste Jesus zwar vorübergehende Begeisterung aus, die aber rasch wieder verging.

Paulus vergleicht die Gemeinde mit einem Leib mit vielen Gliedern. Nicht alle sind gleich, aber jeder ist gleich wertvoll. Zusammen können wir etwas auf die Beine stellen.

Im Gleichnis gesprochen heißt das: Wir brauchen nicht nur guten Acker! Wir brauchen auch Wege, um die Ernte nach Hause zu bringen und Steine, um unsere Häuser zu bauen. Und wenn alle eine Chance haben sollen, müssen wir den dornigen Boden auch einmal intensiv bearbeiten. Und auch schwierige Zeiten, wie jetzt mit Corona, können wir aushalten.

Ihr Matthias Girbig, Prädikant