Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden Bild nicht gefunden

Andacht

Liebe Gemeinde,

„Wenn möglich, bitte wenden!“ – Oh wie herrlich unangenehm ist dieser Satz, wenn ihn mir die freundliche Stimme des Navis entgegensäuselt. Selten hat man Lust auf Wendemanöver. Sie kosten Zeit und Nerven und sind gar nicht immer so leicht durchzuführen. Doch genau mit einem solchen Wendemanöver fordert uns der Prophet Samuel im Monatsspruch für März heraus. So heißt es im 1. Samuel 7,3:
„Wendet euer Herz wieder dem HERRN zu, und dient ihm allein.“ Samuel richtete ihn an das Volk Israel, damit es sich wieder ganz auf Gott aus-richtet anstatt sich von Götzen beeinflussen zu lassen. Heute aber klingt dieser Vers hinein in dein und mein Leben, ganz gleich, an welchem Punkt wir gerade stehen. Er sagt mir: Da ist vieles, was dich beschäftigt, was dich voll und ganz einnimmt, ablenkt und worüber du den Herrn hinten anstellst. Dabei brauchst du Gott an erster Stelle, damit er dir hilft , Herausforderungen zu meistern, den Alltag zu stemmen, Kräfte und Nerven aufzubringen, wo sie dringend nötig sind und die Augen zu öffnen für das Schöne, die kleinen Wunder eines jeden Tages! Eigentlich weiß ich das. Eigentlich habe ich so oft erfahren, wie gut es tut, mich auf Gott auszurichten, mir seinen Rat zu holen, mich von ihm erfüllen und manchmal auch bremsen zu lassen. Aber irgendwie schafft es mein Alltagstrott ja doch immer wieder, dass ich einfach drauf los arbeite, entscheide, sorge, rede, mache ...
Wie gut, dass Gott mir immer wieder nachgeht und mir wie durch diesen Monatsspruch sagt: Halt, nimm mich mit! Wende dein Herz wieder ganz dem HERRN zu. Für mich bedeutet dieser Vers Innehalten, Bibel lesen, Zeit fürs Gebet nehmen und mein Herz wieder in Gott es Rhythmus schlagen zu lassen. Das ist keine verlorene Zeit, sie gibt mir neue Kraft.
Aber was heißt das – dem HERRN dienen?
Im Zuge unseres Jüngerschaftsprojektes ging mir da auf: Ich diene Gott , wenn ich versuche, durch mein Tun, mein Reden und Sein etwas von Gott es Liebe auszustrahlen. Ich lasse mich von ihm überraschen, suche seine Schönheit in der Natur, entdecke Gott es Liebe in jeder liebevollen, hilfsbereiten Geste, dir mir entgegengebracht wird und die ich geben kann. Und ich spüre: Ich bin wichtig. Ich bin gebraucht. Denn Gott dienen bedeutet, ich stelle mich ihm zur Verfügung. Ich lausche und bin off en dafür, wen Gott mir heute ans Herz legt, für wen ich heute ein Segen sein kann!
Das macht etwas mit mir. Ich gehe viel wacher durch den Tag, sehe und spüre die Menschen um mich herum und staune, wie viel manchmal schon ein bloßes Lächeln an Segen bewirken kann.
Wende dich Gott zu, genieße seine Zuneigung und lass dich von ihm einsetzen: Ja, vielleicht bedeutet das, mich von manchem Weg oder Tun abzuwenden. Und ja, Ich werde dabei herausgefordert ... aber nicht überfordert.
Ist dieser Vers damit nicht der ideale Begleiter durch die Passionszeit?!

Ihre Stephanie Hagedorn

Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden. OK Infos