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Das Logo der vier Schwesterkirchgemeinden fasst zusammen, was wir als Region wollen: Miteinander wachsen, leben, handeln. Als christliche Gemeinden versammeln wir uns unter dem Kreuz. Mit dem Blick zum Kreuz und unter der rettenden Botschaft des Kreuzes wollen wir Glauben und Leben gestalten. Die fünf Figuren stehen in ihren verschiedenen Farben für die Vielfalt der Menschen in unseren Gemeinden.

Andacht und Hörprogramm

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Andacht:

Liebe Gemeindebriefleserin,
lieber Gemeindebriefleser,

die Monatssprüche für November und Dezember stammen aus dem Buch des Propheten Jesaja. Wer regelmäßig Bibel liest und sich dabei am Plan der fortlaufenden Bibellese orientiert, der kann in den kommenden Wochen mehr zu den Hintergründen erfahren.

Jesaja war ein Prophet, der um 720 vor Christus in Jerusalem lebte. Für das kleine Königreich Juda war es eine schwierige Zeit. Das Nordreich Israel war gerade untergegangen und auch Jerusalem wurde von der Großmacht der Assyrer bedroht.

In dieser Situation gab es viele Missstände, eine große Kluft zwischen Arm und Reich, Korruption und eine Gottvergessenheit, die sich darin äußerte, dass sie ihre Situation falsch einschätzten und auf menschliche Sicherheiten, statt auf Gott setzten.

Dort hinein spricht Jesaja den Vers des Monats November: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“ (Jes. 5,20)

Als ich diesen Spruch das erste Mal las, musste ich sofort an den russischen Angriffskrieg in der Ukraine denken. In Russland ist es verboten, von Krieg zu sprechen, stattdessen ist von einer Militäroperation die Rede. Ein klassisches Beispiel dafür, dass die Realität verleugnet und „Böses gut“ genannt wird.

Doch auch in unserer Gegenwart - im Zeitalter der „Fake-News“ - werden wir mit Lügen konfrontiert, die meistens dazu dienen, die Ernsthaftigkeit einer Lage zu verdrängen und sich - wie Pippi Langstrumpf - die Welt so zu machen, wie sie gerade passt. Der Prophet Jesaja warnt davor.

Tröstlich ist dagegen das zweite Wort, der Monatsspruch für den Dezember: „Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.“ (Jes. 11,6) Hier ist von einem Friedensreich die Rede, in dem selbst die Tiere miteinander auskommen und keiner mehr den anderen frisst. Dieses Reich wird ein Retter, der Messias schaffen. Für uns Christen ist das Jesus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern. Dann verkünden die Engel im Krippenspiel wieder den „Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lk 2,14)

Auch wenn die endgültige Erfüllung des Jesajawortes noch aussteht, mit Jesus Christus hat Gottes Reich bei uns schon begonnen. Er selbst hat Liebe und Frieden zwischen Gott und Menschen vorgelebt. Darum feiern wir auch in diesem Jahr wieder die Menschwerdung Gottes.

Ihr Pfarrer Markus Preiser

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