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Andacht

Liebe Gemeindebriefleserin,
Lieber Gemeindebriefleser,

als biblisches Wort für den Monat Mai wurde ein Text aus dem 2. Buch Samuel gewählt:

„Es ist keiner wie du, und kein Gott außer dir.“

Auf welcher Erkenntnis beruht dieser eine Satz? Nun, König David ist am Zenit seines Wirkens angekommen. Das Land Israel war nie wieder so groß und einflussreich, wie zu dieser Zeit. David wollte Gott danken und aller Welt zeigen: sein Gott ist ein mächtiger Gott . Er wollte für ihn einen prächtigen Tempel bauen, ein Haus, wie es noch keiner gesehen hat. Er wollte Geschichte schreiben. Doch Davids kluger Berater Nathan sah in einem Traum, dass die Pläne zu groß waren. David sollte sich um andere Dinge kümmern. Ein anderer wird dieses Projekt umsetzen.

David erkannte diese Entscheidung Gott es an und lobte ihn für seine Größe und Weitsicht. Was ich bemerkenswert finde: David geht nicht mit dem Kopf durch die Wand. Es wäre ja schön gewesen, so etwas Großes zu machen. Es hätt e Gott geehrt und er hätt e sich selbst einen Namen gemacht. Aber Gott sagt: „Nein! Es ist jetzt nicht an der Zeit.“

Wie ist das mit uns? Können wir so ein „Nein!“ aushalten? Es ist jetzt nicht dran. Jede und jeder von uns sollte von Zeit zu Zeit mal innehalten und sich hinterfragen lassen. Ist das jetzt für mich dran? 2015 war in unseren Gemeinden Visitation und in der Gemeindeversammlung wurde von einem Sabbat-Jahr, einem Jahr des Innehaltens geredet. Daraus sind in verschiedenen Bereichen Zeiten des sich neu Besinnens geworden. So etwas kann uns stärken. Auch David hat sich auf seine Kernaufgaben, das Reich zu festigen, besonnen.

Wir haben jetzt eine Zeit der Vakanz und ich bin froh, dass es in unserer Gemeinde so viele engagierte Menschen gibt, die sich mit Liebe zur Gemeinde und mit Liebe zu Gott einbringen. Über 160 Ehrenamtliche, die sich an der einen oder anderen Stelle in unseren Gemeinden einbringen. Ich danke Gott , dass es sie alle gibt und dass sie sich einbringen. So kann ich mich auf meine Schwerpunkte der Verkündigung und der Seelsorge konzentrieren.

Und es ist auch eine Zeit, wo wir darüber nachdenken sollen, was sind unsere Kernaufgaben. Denn uns ist eine begrenzte Kraft und eine bestimmte Verantwortung übertragen worden, die wir mit Redlichkeit tun sollen. Wir müssen nicht Plänen hinterherjagen, an denen wir nur scheitern. Es ist erlösend, sich durch Gottes Wort sagen zu lassen, dass dies ein anderer fertig machen wird. Er, der ist wie sonst keiner, dessen Name weiter reicht als meine Kraft und mein Leben. Er fragt nicht nach dem, was ich vorzuweisen habe. Und schreibt doch meinen Namen groß in das Buch seines Lebens.

Ihr Pfarrer Lutz Behrisch

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