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Andacht

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. (Sacharja 9,9)

Liebe Gemeinde,

mit dem Spruch zum ersten Advent möchte ich Sie herzlich grüßen. Wir warten auf den König, Jesus Christus. Der Sohn Gott es ist unser König und er kommt in unsere Welt als kleines, verletzliches Kind in einem Stall, in dem unbedeutenden Ort Bethlehem mitten im jüdischen Land.

Wie anders ist es aber doch, wenn heute ein König oder eine Königin auf Staatsbesuch kommt. Da wird Tage vorher für maximale Sicherheit gesorgt, Hubschrauber kreisen in der Luft . Ab dem frühen Morgen finden sich die ersten Monarchie-Anhänger ein und beziehen ihren Platz hinter Straßenbarrieren. Nach und nach kommen prominente Gäste vorgefahren und zuletzt der Gast, der König. Er wird aus Sicherheitsgründen mit dem Hubschrauber eingeflogen.

Nationalhymnen, Trommelwirbel und Ehrengarde folgen. Viele Fahnen, hier und da ein Lächeln, ein freundliches Wort, ein Winken. Die Gastgeber laden zum Dinner im Festsaal. Dann verschwindet der König wieder mit einem Hubschrauber in der Luft.

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Wie anders kommt dieser König. Zu dir, zu mir, zu uns. Ohne Hubschrauber, ohne Straßensperrung. Er schwebt nicht über dem Leben. Auf einem Esel kommt er, ganz normal. Heute wäre es vielleicht ein Fahrrad. Die Prominenz bleibt zu Hause, Fahnen und Ehrengarde werden nicht herausgeholt. Er selbst bleibt gerne draußen und spricht mit den Leuten, ab und zu kehrt er kurz ein, bei dir, bei mir. Auf Salutschüsse und Trommelwirbel pfeift er und pfeift uns derweil eine kleine Lebensmelodie. Sein Winken ist ein Segen. Sein Wort bleibt für immer stehen, geht tief, berührt unsere Seele, unser Herz. Sein Bad in der Menge legt Hände ineinander.
Wenn er wieder geht, bleibt der Horizont weit und hell ...

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

Ihr Matthias Girbig, Prädikant