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CHRISTENLEHRE

 

 

Lied zum Mitsingen:

Gut, dass wir einander haben

Refrain: Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn,
Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn.
Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt
Und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist.

  1. Keiner, der nur immer redet; keiner, der nur immer hört.
    Jedes Schweigen jedes Hören, jedes Wort hat seinen Wert.
    Keiner wider spricht nur immer, keiner passt sich immer an.
    Und wir lernen wie man streiten und sich dennoch lieben kann.
     
  2. Keiner, der nur immer jubelt; keiner, der nur immer weint.
    Oft schon hat uns Gott in unsrer Freude, unsrem Schmerz vereint.
    Keiner trägt nur immer andre; keiner ist nur immer Last.
    Jedem wurde schon geholfen; jeder hat schon angefasst.
     
  3. Keiner ist nur immer schwach, und keiner hat für alles Kraft.
    Jeder kann mit Gottes Gaben das tun, was kein anderer schafft.
    Keiner, der noch alles braucht, und keiner, der schon alles hat.
    Jeder lebt von allen andern; jeder macht die andern satt.
 

Geschichte, Bilder, Musik: Stephanie Hagedorn
Technische Umsetzung: Stefan Hagedorn

Wer möchte kann gern eine Spende überweisen.
Nutzen Sie dafür die Kontoverbindung der Gemeinde.
Geben Sie bitte als Verwendungszweck: Spende Christenlehre 24.02.21 an.

 

 

Unser (Online-) Hörprogramm:

  • Sonntag und Montag Hörgottesdienst (Sonntag ab 14 Uhr bis Montag 19 Uhr)
  • Dienstag Hörkonzert für Kinder (9 Uhr bis 19 Uhr)
  • Mittwoch und Donnerstag Hörchristenlehre für Schulkinder (9 Uhr bis 19 Uhr)
  • außerdem Sonntags auf dem Youtube-Kanal Kindergottesdienst (ab 9 Uhr)

 

Gottesdienst zum Hören am Telefon:

Nutzen Sie gern die geschaltete Telefonnummer um einen Gottesdienst am Telefon anhören zu können. Dazu rufen Sie bitte folgende Nummer an:

0 34 54 83 41 79 16

Der je aktuelle Gottesdienst ist immer am Sonntag ab 14 Uhr bis darauffolgenden Freitag 14 Uhr anhörbar.

Viel Freude beim Zuhören!

Wem das Hörprogramm gefällt kann eine Kollekte an die Kirchgemeinde überweisen.
Nutzen Sie für die Kollekte die Kontoverbindung der Gemeinde.
Geben Sie bitte als Verwendungszweck: Kollekte Hörprogramm an.

Das Hörprogramm wird von der Kirchgemeinde Döbeln mit den eigenen Möglichkeiten produziert, bitte sehen Sie uns die nicht ganz professionelle Qualität nach.



Andacht und Hörprogramm

Unser (Online-) Hörprogramm:

  • Sonntag und Montag Hörgottesdienst (Sonntag ab 14 Uhr bis Montag 19 Uhr)
  • Dienstag Hörkonzert für Kinder (9 Uhr bis 19 Uhr)
  • Mittwoch und Donnerstag Hörchristenlehre für Schulkinder (9 Uhr bis 19 Uhr)
  • außerdem Sonntags auf dem Youtube-Kanal Kindergottesdienst (ab 9 Uhr)

 

Gottesdienst zum Hören am Telefon:

Nutzen Sie gern die geschaltete Telefonnummer um einen Gottesdienst am Telefon anhören zu können. Dazu rufen Sie bitte folgende Nummer an:

0 34 54 83 41 79 16

Der je aktuelle Gottesdienst ist immer am Sonntag ab 14 Uhr bis darauffolgenden Freitag 14 Uhr anhörbar.

Viel Freude beim Zuhören.

Wem das Hörprogramm gefällt kann eine Kollekte an die Kirchgemeinde überweisen.
Nutzen Sie für die Kollekte die
Kontoverbindung der Gemeinde.
Geben Sie bitte als Verwendungszweck: Kollekte Hörprogramm an.

 

Die Andacht bleibt natürlich wie gewohnt ebenfalls hier zum Lesen:

 

 

Liebe Gemeinde,

als biblisches Wort für den Monat Dezember steht im Propheten Jesaja:
„Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!“

Wir sind aufgerufen zur Nächstenliebe. Das ist schon ein Auftrag, den Gott den Menschen im Alten Testament nahegelegt hat, wenn ein Volk, ein Land gedeihen will. Diesen Gedanken hat Jesus wieder aufgegriffen und an vielen Stellen mit unterschiedlichsten Aussagen seinen Nachfolgern mit auf den Weg gegeben. Ja, es ist ein Teil seiner Regierungserklärung.

Dieses Wort nun ist nicht herausgesucht worden, weil es Advent und Weihnachten wird und wir unser Herz öffnen und hilfsbereite Dinge tun sollen, ob mit den Händen oder mit unserer Geldbörse. In der Apostelgeschichte schon können wir nachlesen, dass es eine Grundhaltung christlicher Gemeinde war, den Bedürftigen zu helfen. Und ich behaupte, der Reichtum und die Kraft einer Gemeinde hängen zum großen Teil auch davon ab, wie wir uns gegenüber den Menschen unserer Umgebung und in dieser Welt begegnen.

Das ist aber nicht nur eine Aufgabe für einen Monat, für die Zeit, wo wir sensibilisiert sind für Familie, für Frieden, für Glücklich Sein. Deshalb heißt auch die Jahreslosung für 2021:

Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

„Barmherzig“ ist eine Wortschöpfung des Mittelalters. Als unsere Vorfahren Christen geworden waren und die Bibel ins Deutsche übersetzt wurde, gab es ein Wort im Urtext, wofür es im Deutschen keine Entsprechung gab. Diese Handlung war etwas völlig Neues. Bis dahin war sich jeder selbst der Nächste. In „barmherzig“ stecken die Worte arm und Herz – ein Herz haben für die Unglücklichen, die Geplagten, die Benachteiligten, die Kranken, die Geschundenen.

Jesus zeigt uns: Wir Menschen sind in dieser einen Welt füreinander verantwortlich. Ob beim Umgang mit unserer Erde oder mit gefährlichen Krankheiten. Was muss ich tun, damit die Menschen um mich herum nicht krank werden? Was muss ich tun, damit unsere Kinder, Enkel, nachfolgende Generationen auch noch die Schönheit dieser Erde genießen können?

Die Erfahrungen der letzten Monate haben mir gezeigt, wir müssen neu lernen, respektvoll mit dem anderen und unserer Welt umzugehen. Und nur wenn wir das tun, und auch bereit sind, andere und anderes zu akzeptieren, haben wir noch eine Zukunft. Lasst uns einander mit liebevollem Respekt begegnen und tun, was nicht nur uns, sondern auch meinem Gegenüber gut tut.

Ihr Pfarrer, Lutz Behrisch