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Geschichte

Döbeln wurde das erste Mal im Jahr 981 auf einer Schenkungsurkunde erwähnt. In diesem Jahr schenkte Kaiser Otto der II die Burg Doblin dem Kloster Memleben. Dieses kaiserliche Kastell und Burgward, wie es in der Schenkungsurkunde heißt, stand auf dem heutigen Schlossberg direkt hinter der Nicolaikirche. Am heutigen Standort der Kirche wurde bald darauf eine Kapelle errichtet, somit zog die geistliche Macht an die Mulde.

Im Jahr 1230 wird erstmals ein Seelsorger benannt und 63 Jahre später wird die Nicolaikirche erstmals geschichtlich erwähnt. Bei einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1333 wird nicht nur die gesamte Stadt vernichtet, sondern auch die Kirche. Aber bereits 1368 ist schon wieder eine neue Kirche errichtet.

Da Kirchen zum damaligen Zeitpunkt nicht nur dem gottesdienstlichem Leben dienten, sondern auch geistig kulturelles Zentrum waren und ebenso zur Bekanntgabe von städtischen Angelegenheiten genutzt wurden, reichte den Döbelnern die vorhandene Kirche nicht mehr und sie ließen die Nicolaikirche in den Jahren 1479 - 1485 zu einer dreischiffigen Hallenkirche umbauen. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden zweigeschossige Emporen eingebaut, die heutige Form stammt aus dem Jahr 1929.

Im Jahr 1885 wurde die Kirche sehr umfangreich neugotisch restauriert Dabei wurden sämtliche Fenster und Türen neugotisch überformt, die Marienkapelle umgestaltet, Betstübchen und Grabplatten entfernt. 1929 wurde die Eule-Orgel eingebaut, in den siebziger Jahren bekam die Kirche einen neuen Außenanstrich und 1997 erfolgte eine Innenrenovierung in Anlehnung an die Farbgebung von 1929.

In den Jahren 2004/2005 erfolgten, bedingt durch das verheerende Hochwasser, wiederum umfangreiche Renovierungsarbeiten in der Kirche und im Turm. Dabei wurden Turmaufaufgang und -umgang und die Türmerwohnung saniert. Diese soll für besondere Anlässe genutzt werden.